Pressemitteilung: Erster Zwischenstand

Kurz vor dem Beginn der zentralen Versammlungen ist es bereits zu zahlreichen und vielfältigen Aktionen gekommen, um den Forderungen nach einer Öffnung des Geländes Ausdruck zu verleihen.

Nach Schätzungen von Squat Tempelhof sind bereits am frühen Nachmittag bis zu 1500 Menschen rund um den Zaun vor Ort. Entgegen der Ankündigung von Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer „friedliche Aktionen vor dem Zaun zuzulassen“ ist es zu ersten polizeilichen Übergriffen gekommen. Symbolisch agierende Clowns etwa wurden vor dem Zaun eingekesselt und teilweise festgenommen. An anderer Stelle warfen Personen anscheinend Blumensamen über den Zaun, im Anschluss erfolgten Festnahmen. Stefanie Richter von Squat Tempelhof: „Der Senat wird dieses Vorgehen noch erklären müssen.“ Bereits in der Nacht zu Samstag glich die Umgebung um Tempelhof einer regelrechten Sperrzone.

Trotz der polizeilichen Maßnahmen waren bereits viele hundert Menschen an den Info-Kundgebungen rund um das Gelände. In der Hasenheide waren am Nachmittag schon 500 Personen zusammengekommen. Auch ein erstes Loch im Zaun wurde gemeldet. „Die Situation scheint mittlerweile sehr unübersichtlich zu sein, das wird zum Gelingen der Aktion beitragen“, so Stefanie Richter.

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