Archiv für Juni 2010

Stadtteilversammlung Schillerkiez 1. Juli

Stadtteilversammlung 1. Juli 2010

Einladung zur Stadtteilversammlung im Schillerkiez am Donnerstag, den 1.Juli 2010
20 Uhr in der Kneipe „Lange Nacht“ Weisestraße 8

Entstanden aus der Empörung gegen die Task Force Okerstraße hat sich die Stadtteilversammlung für den Schillerkiez zu einer regelmäßig stattfindenden Veranstaltung entwickelt. So wurde über die Task Force Okerstraße, Mietentwicklung, Möglichkeiten des Widerstandes u.a. diskutiert. Bei der am 1. Juli stattfindenden Stadtteilversammlung möchten wir über die Kampagne Recht auf Stadt in Hamburg informieren und uns über Widerstandsmöglichkeiten gegen Mieterhöhungen, Vertreibung und Verdrängung austauschen.

Bis dahin ist auch die nächste Ausgabe der „Randnotizen“ erschienen und es gibt Infos zum geplanten Strassenfest in der Weisestrasse am 21. August, wo weitere Beteiligung erwünscht ist. Dazu gibt es alle 2 Wochen ein Treffen in der Lunte, das nächste am Montag, den 28. Juni um 20 Uhr.

Freispruch

Letzte Woche wurden zwei Personen, die wegen angeblichen Landfriedensbruch am 20.06.2009 während des Squat-Tempelhof Aktionstages, festgenommen wurden, freigesprochen. Herzlichen Glückwunsch.
Sollte ihr auch von Repression betroffen sein, dann schreibt uns bitte.

Create Utopia!

Für die Freiraumdemo am Samstag gibt es zwei Startpunkte!

1) 15.30h, Rigaer Str / Liebigstr
2) 16h, Maybachufer / Kottbusser Damm

Kommt zur Demo!

Am 12. Juni 2010 wollen wir, zusammen mit euch, für eine andere Organisation der Stadt, für mehr Selbstbestimmung, schlichtweg für eine andere Gesellschaft auf die Straße gehen. Dabei wollen wir nicht bei Forderungen nach bezahlbaren Mieten, einer sozialeren Stadtpolitik oder sonstiger staatlicher Maßnahmen stehen bleiben, sondern für unsere Vorstellungen eines schönen Lebens demonstrieren – Für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund von Ungleichheiten wie z.B.: Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Identität. Für einen Alltag, in dem Hierarchien und Konkurrenz nicht existieren, sondern Emanzipation und Solidarität gegenwärtig sind. Uns ist bewusst, dass das nicht von Heute auf Morgen geschehen kann, sondern ein Prozess ist, aber je öfter wir mit unseren Ideen in die Öffentlichkeit gehen, sei es durch Texte, Aktionen oder eben durch Demonstrationen, umso wahrscheinlicher wird eines schönen Tages die Einlösung dieser Utopie. Wann und wie die Überwindung der gegenwärtig herrschenden Verhältnisse stattfindet, wissen wir nicht, aber wir wünschen uns, dass sie zugunsten einer emanzipatorischen, solidarischen Gesellschaft überwunden werden. Das grauenvolle des Bestehenden wird in den nächsten Wochen wohl noch verstärkt im Alltag präsent sein, wenn am 11. Juni die Männerfußball Weltmeisterschaft beginnt – ein Ereignis, dass einem mal wieder alle Widerlichkeiten des deutsch-nationalistischen Mobs ins Bewusstsein katapultiert.
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