Tempelhof http://tempelhof.blogsport.de Fri, 04 Feb 2011 12:44:45 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en DANKE! http://tempelhof.blogsport.de/2011/02/04/danke/ http://tempelhof.blogsport.de/2011/02/04/danke/#comments Fri, 04 Feb 2011 12:44:45 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2011/02/04/danke/ An alle Unterstützer_innen der Liebig14

,die in den letzten Tagen und Wochen unglaubliches geleistet haben. Besonders der 2. Februar hat gezeigt: Wir sind viele und wir sind stark!
Und so wollen wir, die nun ehemaligen Bewohner_innen der 14, uns bei all den Menschen bedanken, die durch Texte schreiben und Flyer verteilen, Mobilisieren im Bekanntenkreis, öffentlichkeitswirksame Aktionen aller Art, durch Kreativität und Entschlossenheit deutlich gemacht haben, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wie die letzten Orte unkommerzieller Kultur und kollektiven Lebens Stück für Stück platt gemacht werden. Tausende haben unglaubliche Dinge auf die Beine gestellt.
Es ging und geht in unserem Widerstand nie nur um die Liebig 14, sondern um alle bedrohten Hausprojekte, um alle aufmüpfigen Mieter_innen, die sich wehren und um unser Recht auf eine Stadt, die nach den Bedürfnissen ihrer Bewohner_innen gestaltet wird und nicht nach Maßgabe von Profit.
Der support für die 14 und die Wut auf die totale Kommerzialisierung unserer Städte waren größer als von vielen erwartet.
Der Sachschaden an Büros von Immobiliengesellschaften, Luxusshops, Staat und Polizei überstieg die „Vorkommnisse“ des letzten 1. Mai an Zielgerichtetheit und Kosten.
Über Stunden hatten die Cops jede Kontrolle über die Lage verloren. Mehrere Gruppen von hunderten Menschen zogen Richtung Mitte. Über die Ereignisse des vergangenen Tages und der letzten Nacht ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer ein Überblick zu gewinnen.
Etlche Soli-Demos und Aktionen im ganzen Bundesgebiet, in Kiel, Dortmund, Bielefeld, Hamburg, Leipzig, Göttingen, Tübingen und anderen Städten weitere in Kopenhagen, sogar in Japan und Peru. Schon im Vorfeld hatte es auch in Berlin beinahe täglich Hausbesetzungen gegeben. Die Vielzahl von kreativen_bunten_militanten_xxxx Unterstützungsaktionen,von lieben e-mails und Briefen, Umarmungen und Soli-Streetart lässt sich kaum fassen. All das hat uns viel Kraft gegeben. Wir haben gesehen, dass wir nicht allein sind.
Und vor allem haben wir gesehen, dass wirzusammen stärker sind als Polizeigewalt und Wirtschaftsinteressen. Senat und Bullen machen sich in die Hose. Und auf dieser Erfahrung können wir aufbauen.
Lasst uns weiterhin auf allen Ebenen die Stadtgestaltung in unsere eigene Hand nehmen. Neue Hausprojekte, Gemeinschaftgärten und Graffiti statt Immobillienbüros und Carlofts. „Das politische Klima in der Stadt“ sei gefährdet sagt Körting. Das lässt uns hoffen…
Let’s push things forward.

Es geht weiter. Diese Räumung bedeutet nicht das Ende, sondern das Aufflammen unserer Wut!

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Antiräumungsinfos (deutsch, english,spanish, italian) http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/31/antiraeumungsinfosdeutsch-englishspanish-italian/ http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/31/antiraeumungsinfosdeutsch-englishspanish-italian/#comments Mon, 31 Jan 2011 09:13:40 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/31/antiraeumungsinfosdeutsch-englishspanish-italian/ (Scroll down for English, Spanish, Italian)
Am 2. Februar um 8 Uhr sollen wir geräumt werden. Nicht mit uns. Ob Großdemo oder Kleingruppenaktion, dieser Räumungsversuch wird nicht unbeantwortet bleiben. Für das Wochenende vor dem 2. Februar und dieTage darum wird es eine Infrastruktur geben, die hier kurz erklärt werden soll.

Der Infopunkt Scharni 38 Scharnweberstr.38 U5-Samariterstraße

Anlaufstelle für Infos, Material, Hilfe, Angereiste, usw. wird ein Infopunkt sein. Der Infopunkt ist während der Demo (29.01.) und ab Dienstag (01.02.) 16 Uhr bis Donnerstag (03.02.) 16 Uhr ständig besetzt. Er wird euch Rund um die Uhr mit jeglichen Informationen versorgen (über Ticker, Telefon und vor Ort) Ein Infopunkt kann nur funktionieren, wenn er auch Infos bekommt. Also schreibt und sagt uns, was in der Stadt passiert, damit wir es verbreiten können.

Das Infotelefon – 0157 87 210 777 – 0176 383 41 342

Zeitgleich mit dem Infopunkt ist ein Infotelefon geschaltet. Hier könnt ihr anrufen und Neuigkeiten melden oder Dinge nachfragen. Auch hier gilt: Das Infotelfon funktioniert nur so gut, wie ihr es nutzt. Vor allem in der Nacht und am Morgen zum 02.02. kann es wichtig sein zu wissen, was in und um Friedrichshain und den größeren Zufahrtsstraßen passiert.

Infomail – wba-actionweeks [ät] riseup.net
Der Infopunkt ist auch per Mail zu erreichen.

Der Infoticker

Alle News werden auch über einen Ticker im Internet veröffentlicht. Den Ticker füttert wiederum ihr, und zwar über den Infopunkt, das Infotelefon und die Infomail.
(die Adresse wird noch veröffendlicht)

Der Ermittlungsausschuss (EA) – 030 / 69 22222

Der EA kümmert sich bei Festnahmen um die Vermittlung von Rechtsanwält_innen und guckt, ob die Leute auch alle wieder raus kommen. Wenn ihr Festnahmen beobachtet und evtl. die Namen der Festgenommen wisst, ruft bitte beim EA an. Die EA Nummer wird direkt geschaltet sein oder mit
einem Anrufbeantworter.

Die Pennplatzbörse

schlafplatzberlin [ät] riseup.net

Für Anreisende ohne Pennplatz wird es eine Pennplatzbörse geben, die per Mail zu erreichen ist. Wenn ihr Pennplätze anbieten wollt, schreibt bitte auch an diese Adresse. Bitte gebt an, wie viele Plätze ihr anbietet, wo diese sind, ob ihr evtl. bestimmte Vorlieben habt und wie man euch
telefonisch auf jeden Fall erreichen kann (wichtig!). Es werden nochPennplätze benötigt.

Wichtige Webseiten
wba.blogsport.de /l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

Bitte genießt Artikel auf indymedia mit Vorsicht und checkt, ob ihr die Sachen auch auf den anderen Seiten findet. Input könnt ihr auch direkt an liebig14 [ät] riseup.net oder wba-internet [ät] riseup.net schicken.

Achtet auf weitere Ankündigungen oder legt einfach selber los!

(english) LIEBIG14 ANTI-EVICTION INFORMATION

Our friends from all over the world will find an infrastructure as an organizational base for action on the weekend before 2nd of February, which will be briefly explained here.

The Infopoint – Scharni38, Scharnweberstr. 38 (see location: http://bit.ly/h2ChOI)

Place to go for information, material, help, travelers from outside Berlin. The infopoint will be working during the demonstration (29.01.) and starting from tuesday (01.02.), 4 p.m., until thursday (3.02.), 4 p.m., and provide information for you at any time. An Infopoint can only work if it is fed with information, so feel encouraged to write and describe what’s happening all over the city, so we can spread it.
Apart from that there are infodesks during the Liebig14-Anti-eviction-festival.

The Infotelefon – 0049 (0) 157 / 872 107 77 und 0049 (0) 176 / 383 413 42

At the same time there is an information number operating. You can call it, report ongoing developments or ask for information. Important here as well: The info-number is as good as it is fed with information. Knowing about what’s going on around Friedrichshain might be a crucial factor in the night of 2nd of febraury.

Infomail – wba-actionweeks@riseup.net

You can also reach the Infopoint via email.

The Ticker – adress is yet to be published

All news will be published on a web ticker. It is the result of the news received on the infopoint, the info number an the infomail as well as your own actions.

The Ermittlungsausschuss (EA) (help when getting arrested) – 0049 (0) 30 / 69 22222

The EA will establish a contact between you and a lawyer in case you get busted and takes care that busted people get released properly again. If you observe any detention and if you know about personal data (name, adress, date of birth) of the busted person, pease call the EA. The EA number will operate directly or as an answering machine.

Don‘t know where to sleep in Berlin? – schlafplatzberlin @ riseup.net

For travellers who don‘t know where to sleep, there will be a „pennplatzbörse“, which is a structure that provides you with a warm accomodation. If you want to OFFER such places, please tell us the adress, for how many people you can offer space, which preferences you probably have, and how we can get into contact with you via phone call. If you LOOK FOR places to stay overnight, please do the same.

We still need people to offer such places.

Important websites – liebig14.blogsport.de / wba.blogsport.de / l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

On these websites you will find all important news (mostly in german), events, calls and material. Please carefully verify articles on indymedia and check iy you find the same information on the other websites. You can send input to liebig14@riseup.net or wba-internet @riseup.net.

Upcoming events

* 17.-30.01. Liebig 14 Anti-Eviction Festival
* 22.01. Liebig 14 Streetparade, 17h, Bersarinplatz
* 27.01. Plenary Assembly, 19h in „Subversiv“, Brunnenstr. 7
* 29.01. Demonstration: „Hausprojekt statt Luxuslofts – Liebig 14verteidigen – Wir bleiben Alle!“, 3 p.m., Kottbusser Tor
* 02.02. day of expected eviction attempt, 8 a.m., decentralised action all over the city
* 02.02. in case of successful eviction 7 p.m., Boxhagener Platz

Liebig 14 forever.

(spanish)
LIEBIG14 INFORMACION PARA ACCIONES CONTRA-DESALOJO

Nuestr*s compañeros y compañeras de todo el mundo encontraràn una infraestructura como base organizativa para la acción desde el fin de semana anterior al 2 de febrero, que se explica brevemente aquì

El Punto de Información – Scharni38, Scharnweberstr. 38 (ver localización: http://bit.ly/h2ChOI)

Lugar a donde ir para obtener información, materiales, ayuda, sobretodo para los viajeros procedentes de fuera de Berlín. El punto de información estará trabajando durante la manifestación (29.01.) y a partir del martes (01.02.), 4 pm, hasta el jueves (3.02.), 4 pm, para proporcionar información en cualquier momento. Un punto de información sólo puede funcionar si se alimenta de información, por lo que no reprimas las ganas de escribir y describir lo que está sucediendo por toda la ciudad, para que podamos diseminarlo ràpidamente.
Ademàs, habrà otros puntos de informaciòn durante el Festival contra desalojo de Liebig14.

El InfoFon – 0049 (0) 157 / 872 107 77 y 0049 (0) 176 / 383 413 42

Al mismo tiempo estarà en funcionamiento un nùmero de teléfono al que podràs llamar para actualizar informaciòn sobre el desarrollo de los acontecimientos y/o pedir informaciòn. Tambièn aquì es importante recordar que el infoFon es bueno si se alimenta de informaciòn. Saber lo que sucede en Friedichschain va a ser un factor crucial en la noche del 2 Febrero.

Infomail – AMB-actionweeks @ riseup.net

También puedes llegar al punto de información a travès del correo electrónico.

El NewsTicker (indicador electrónico de noticias) – dirección aún no se ha publicado

Todas las noticias serán publicadas en un teletipo web. Seràn el resultado de las noticias recibidas en el punto de información, el InfoFon y el Infomail, así como de tus propias acciones.

El Ermittlungsausschuss (EA) (ayuda en caso de arresto) – 0049 (0) 30 / 69 22 222

La EA establecerá un contacto con un abogad* en caso de que hayas sido arrestad* y se encarga de que la gente arrestada sea liberada correctamente. Si observas cualquier detención y si sabes los datos personales (nombre, dirección, fecha de nacimiento) de detenid*, llama a la EA lo antes que puedas. El número de EA operará directamente o con un contestador automático.

No sé dónde dormir en Berlín? – Schlafplatzberlin@riseup.net

Para los compañeros y las compañeras que no saben dónde dormir, habrá un „pennplatzbörse“, que es una estructura que te ofrece una càlida acogida. Si usted quiere ofrecer esos lugares, por favor díganos la dirección, por el número de personas que puede ofrecer el espacio, que es probable que tenga preferencias, y cómo podemos entrar en contacto con usted a través de llamada telefónica. Si buscas lugares para pasar la noche, por favor, hagan lo mismo.

Todavía necesitamos personas para ofrecer esos lugares.

Importantes sitios web

liebig14.blogsport.de / wba.blogsport.de / l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

En estos sitios web se encuentran todas las noticias importantes (en su mayoría en alemán), llamadas a eventos y el material. Por favor, tienen que controlar los artículos en indymedia y comprobar si se encunetra la misma información en los otros sitios web. Puedes enviar tus observaciones a

liebig14@riseup.net o AMB-Internet@riseup.net.

Próximas citas :
* 17.-30.01. Liebig 14 Festival contra el desalojo

* 22.01. L14 Streetparade , 17h, Bersarinplatz

* 27.01. Asamblea Plenaria, 19h en „subversiv“, Brunnenstr. 7

* 29.01. Manifestación: „! Luxuslofts Hausprojekt statt – 14verteidigen Liebig – Wir bleiben Todos“, 15:00, Kottbusser Tor

* 02.02. 8 am, fecha prevista para desalojo; acciones descentralizadas en toda la ciudad

* 02.02. 7 pm en caso de desalojo con éxito , manifestaciòn en Boxhagener Platz 10245

Liebig 14 para siempre.

(italiano) L14 INFORMAZIONE PER AZZIONE CONTRO SGOMBERO

Per i compagni e compagne provenienti da tutto il mondo si trova un‘infrastruttura come base organizzativa per l‘azione nel week-end prima di 2 febbraio, che verrà brevemente spiegato qui.

L‘Infopoint – Scharni38, Scharnweberstr. 38 (vedi localizzazione: http://bit.ly/h2ChOI)

Posto dove andare per trovare informazioni, materiale, ed aiuto ai viaggiatori provenienti da fuori Berlino. L‘infopoint sarà aperto durante la manifestazione (29.01.) e a partire da martedì (01.02.) 04:00, fino a giovedi (3.02.) 04:00, per fornire informazioni in qualsiasi momento. Un Infopoint può funzionare solo se viene alimentato con l‘informazione, quindi sentirvi incoraggiati a scrivere e descrivere quello che sta accadendo in tutta la città, in modo che possiamo diffondere le vostre notizie.

A parte di questo, ci saranno infodesk durante il Festival Anti-sfrAtto Liebig14

Il Infotelefon – 0049 (0) 157 / 872 107 77 ed 0049 (0) 176 / 383 413 42

Allo stesso tempo sarà operativo un numero di informazioni. Si può chiamare per aggiornare gli sviluppi in corso o chiedere informazioni. Importante anche qui: Il numero info è buona in quanto è alimentato con le informazioni. Conoscere quello che sta succedendo intorno a Friedrichschain potrebbe essere un fattore cruciale per la notte del 2 di febbraio.

Infomail – WBA-actionweeks@riseup.net

È anche possibile raggiungere l‘Infopoint via email.

Il Codice ticker – indirizzo è ancora da pubblicare

Tutte le notizie saranno pubblicate su un ticker web. E ‚il risultato delle notizie ricevute sulla infopoint, il numero uno della info Infomail così come le vostre azioni.

Il Ermittlungsausschuss (EA) (aiuto in caso di arresto) – 0049 (0) 30 / 69 22222

La EA stabilisce contatto tra te e un avvocato nel caso vi abbiano arrestato e si prende cura che le persone arrestate sono rilasciate di nuovo correttamente. Se si osserva qualsiasi detenzione e se si conoscono i dati personali relativi (nome, indirizzo, data di nascita) della persona detenuta, chiamare la EA!! Il numero di EA opererà direttamente o con una segreteria telefonica

Non sai dove dormire a Berlino? – Schlafplatzberlin@riseup.net

Per i viaggiatori che non sanno dove dormire, ci sarà un „pennplatzbörse“, che è una struttura che offre una calorosa accoglienza. Se si desidera offrire tali posti, si prega di dirci l‘indirizzo, per quante persone è in grado di offrire spazio, che probabilmente avete preferenze, e come possiamo entrare in contatto con voi via telefonata. Se cercate luoghi di pernottamento, si prega di fare lo stesso.
Abbiamo ancora bisogno di persone che offrono questi luoghi

importanti siti web – liebig14.blogsport.de / wba.blogsport.de / l14soli.blogsport.de / stressfaktor.squat.net

Su queste pagine puoi trovare tutte le notizie importanti (per lo più in tedesco), eventi, inviti e materiale. Si prega di verificare attentamente gli articoli su indymedia e controllare si ci sono le stesse informazioni sul altri siti web.
È possibile inviare input su liebig14@ riseup.net o WBA-internet@riseup.net.

Prossimi eventi
* 17.-30.01. Liebig 14 Anti-Sfratto Festival
* 22,01. Liebig 14 Streetparade, 17h, Bersarinplatz
* 27.01. Assemblea Plenaria, 19h in „Subversiv“, Brunnenstr. 7
* 29.01. Dimostrazione: „Luxuslofts statt Hausprojekt – 14verteidigen Liebig – Wir bleiben Alle“, 3 pm, Kottbusser Tor
* 02.02. giorno del tentativo di sgombero previsto, 08:00, un‘azione decentralizzata per tutta la città
* 02.02. 7pm in caso di successo sfratto, Boxhagener Platz

Liebig 14 per sempre.

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http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/31/antiraeumungsinfosdeutsch-englishspanish-italian/feed/
Liebig 14 verteidigen!!!! http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/27/liebig-14-verteidigen/ http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/27/liebig-14-verteidigen/#comments Thu, 27 Jan 2011 15:37:47 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/27/liebig-14-verteidigen/

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KEINE RÄUMUNG DER LIEBIG 14!!!! http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/11/keine-raeumung-der-liebig-14/ http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/11/keine-raeumung-der-liebig-14/#comments Tue, 11 Jan 2011 15:18:28 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/11/keine-raeumung-der-liebig-14/ Räumungstermin für Liebig14

Gestern, am 10.01.2011 ist für alle Wohnungen des Hausprojektes in der Liebigstraße 14 in Berlin-Friedrichshain ein schriftlicher Räumungsbescheid eingegangen, der am 02.02.2011 um 8:00 Uhr zur Vollstreckung angesetzt worden ist.

Die verlorenen Prozesse und das Versagen der Politik!

Der Räumungsbescheid für unser Wohnprojekt ist die Folge eines beinahe vierjährigen Rechtsstreites um die Kündigung sämtlicher (!) Wohnungen zwischen den Bewohner_innen des Hausprojektes und den Eigentümern Suitbert Beulker (ebenfalls Eigentümer des Hausprojektes in der Rigaerstr. 94) und Edwin Thöne, seines Zeichens Geschäftsführer des Kinderschutzbund Unna.
Vorgeschobener Grund der Kündigungen war neben dem Heraushängen von Transparenten und Beleidigungen gegen Beulker der Einbau einer Zwischentür im Treppenhaus.
(Wen die juristische Posse interessiert: http://de.indymedia.org/2008/10/228470.shtml)

Versuche, mit Berliner Bezirks- und Senatspolitiker_innen eine legale Lösung für den Verbleib unseres Hausprojektes zu finden oder mit Hilfe einer Stiftung das Haus zu kaufen, scheiterten.
Das lag zum Einen daran, dass die Politiker_innen Kompetenzen von sich gewiesen haben, auf unsere Situation Einfluss nehmen zu können. Zum Anderen glänzten verantwortliche Senatspolitiker_innen vielfach durch Abwesenheit. So zum Beispiel unser viel geliebter Senator für Inneres, Erhard Körting oder die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, die seit Jahren eine aggressive, neoliberale Wohnungspolitik verfolgt und zum Beispiel die Mietzuschüsse des Senats für Hartz 4 Empfänger_innen abgeschafft hat.
Auch Holger Lippmann, Geschäftsführer des Berliner Liegenschaftsfonds, weigerte sich bis zum Schluss, ernsthaft über ein Ersatzobjekt zu verhandeln.
Begleitet wurde all dies von verschiedensten erfolgreichen Aktionen, von bunt bis schwarz, von laut bis klammheimlich. Daran gilt es anzuknüpfen.

Die Häuser denen die drin leben!

Denn wir sind nicht die einzigen, die von Zwangsumzügen, Räumungen und dem ganzen Aufwärtungs-Kladderadatsch betroffen sind. Neben dem Kampf um die wenigen verbliebenen selbstverwalteten Freiräume (so z.B. die Rigaer 94, Köpi bei uns um die Ecke, aber auch die Squater_innen in Amsterdam und überall sonst) sind vor allem in Berlin immer mehr Menschen von steigenden Mieten betroffen und verlieren ihre Wohnungen und ihr soziales Umfeld.
Ihnen gilt unsere Solidarität und Unterstützung.

KOMMT ZUR AVV AM 13.01.2011 UM 19:30 IM BETHANIEN!

HALTET AUGEN UND OHREN OFFEN UND CHECKT REGELMÄSSIG UNSEREN BLOG (www.liebig14.blogsport.de)!!

SEID KREATIV, ORGANISIERT EUCH UND HAUT AUF DEN PUTZ!

SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE!!!

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http://tempelhof.blogsport.de/2011/01/11/keine-raeumung-der-liebig-14/feed/
Intersquat-Festival in Berlin http://tempelhof.blogsport.de/2010/07/07/intersquat-festival-in-berlin/ http://tempelhof.blogsport.de/2010/07/07/intersquat-festival-in-berlin/#comments Wed, 07 Jul 2010 15:15:10 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2010/07/07/intersquat-festival-in-berlin/ Vom 10.-19. September finden in Berlin das Intersquat-Festival statt. Reclaim Tempelhof wird ebenfalls mit dabei sein. Hier schon mal das Konzept:

Liebe Leute!
Bevor ihr unser Konzept lest, noch ein kleiner Hinweis:
Den Rahmen eines Festivals zu stellen ist keinesfalls eine leichte Aufgabe. Es ist jedoch eine, die wir gerne übernehmen. Neben der Schaffung des Rahmens, diesen auch noch mit Inhalt zu füllen, ist für uns als Orga-Gruppe jedoch weder zu bewältigen, noch mit unseren Prinzipien zu vereinbaren, schließlich ist Intersquat kein Konsumspektakel sondern ein D.I.Y.-Festival und lebt von eurer und unser aller Initiative!

Und so wie jeder Bilderrahmen ohne Bild nicht viel an Inhalt hergibt, könnte auch das Festival ohne eure Beteiligung sehr schnell ziemlich leer aussehen. Deswegen ist es extrem wichtig, dass ihr, wenn ihr es euch vorstellen könnt, Workshops, Diskussionsrunden, Infoveranstaltungen, Aktionen und was euch noch so alles einfällt, organisiert. Teilt uns eure Pläne und Ideen bis zum 13. August unter intersquat-berlin@riseup.net mit, damit wir das Festivalprogramm koordinieren können. Denn auch wenn wir eine Festivaldauer vom 10. bis zum 19. September diesen Jahres anstreben, hängt das Erreichen dieses Ziels von euch ab.

Gibt es zu wenig Initiative eurerseits, wird das Festival statt neun Tagen vielleicht nur sieben, oder weniger Tage dauern. Die genaue Festivaldauer werden wir euch am 15. August auf unserem Blog (intersquatberlin.blogsport.de) mitteilen. Wir freuen uns auf unsere Zusammenarbeit!

Viel Vergnügen beim Lesen des Konzepts, wir sehen uns im September in Berlin!

INTERSQUAT – Festival vom 10. bis zum 19. September 2010 in Berlin.

Lasst uns zusammen vom 10. – 19. September 2010 auf dem Berliner INTERSQUAT-Festival einen selbstbestimmten Freiraum und eine Plattform für die Auseinandersetzung mit verschiedenen Vorstellungen schaffen, Begegnungen initiieren, uns vernetzen und gemeinsam Perspektiven entwickeln.

Inspiriert durch bereits stattgefundene INTERSQUAT-Festivals an verschiedensten Orten der Welt wollen wir mit euch zusammen dieses Jahr in Berlin unseren Utopien einen Raum geben. Die Möglichkeiten ein selbstbestimmtes Leben zu führen, werden kontinuierlich eingeschränkt, viele vorhandene Freiraumstrukturen sind akut bedroht. Dadurch verschwinden Räume und auch damit verbundene Möglichkeiten, selbstbestimmt Alternativen zu bestehenden Verhältnissen erfahrbar zu machen und zu leben, sich zu organisieren, zu diskutieren und auszutauschen. Aus unserer Sicht ist eine umfassende Kritik an Kapitalismus, Herrschaft und damit einhergehenden Strukturen notwendig. Darum wünschen wir uns eine Diskussion um Alternativen, sowie eine offene Auseinandersetzung und einen Austausch über Gegenpraktiken zur Diskriminierung von Lebewesen.

Freiräume sind für uns Orte, an denen sich alle Lebewesen frei von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Sexualität, Geld oder anderen von der Gesellschaft konstruierten Ungleichheiten bewegen können. Weil Formen der Unterdrückung in unserer Gesellschaft alltäglich vorkommen, ist es wichtig, Räume zu schaffen und zu erhalten, in denen diese nicht akzeptiert, sondern diskutiert und reflektiert werden. Sie sollten das Ausleben der eigenen Identität und die freie Entfaltung von Lebensentwürfen ermöglichen. Wir versuchen eine Loslösung davon zu praktizieren, Bewusstsein zu schaffen und zu sensibilisieren.

Die „Aufwertung“ von Städten zwingt nicht nur alternative Lebensräume weltweit dazu rentablen Objekten zu weichen: Wo neue Häuser gebaut
werden und alte Gebäude im Glanz profitabler Totalsanierungen erstrahlen, kommt es unausweichlich zu einer Steigerung der Mietpreise. Dadurch erfolgt eine Verdrängung von Geringverdienenden und strukturell diskriminierten Gesellschaftsmitgliedern in Randgebiete. Die sogenannte Gentrifizierung wird uns früher oder später alle einholen, wenn wir uns ihr nicht entgegenstellen.

Bewegungen, die sich diesen gesellschaftlichen Missständen entgegensetzen werden oftmals kriminalisiert. Durch repressive Maßnahmen wird ihr Aktionspotential gedämpft. Um auf diese Maßnahmen besser reagieren zu können und die Freiraumbewegung stärker und handlungsfähiger zu machen, ist auf dem Festival ein Raum vorhanden, um uns untereinander besser zu vernetzen und uns verstärkt miteinander zu solidarisieren.

Innerhalb eines vielfältigen und kraftvollen kreativen Festival-Rahmens wird es viel Platz geben für selbstorganisierte Aktionen, Diskussionsrunden, Workshops, Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, Musik und Kunst als Protest- oder Widerstandsform bzw. spontan entstehende Ideen. Außerdem wird es auf dem Festival einen Umsonstflohmarkt geben, der die kapitalistische Logik von Wert und Gegenwert durchbrechen soll.

Anstöße für gemeinsame Diskussionen und das Suchen nach Lösungsansätzen könnten sein:

Wie äußert sich Gentrifizierung in den verschiedenen Städten?
Wie steht es um Squats weltweit?
Wie können wir uns untereinander besser vernetzen?
Wie können wir mit unseren Protest- und Aktionsformen auf größere Solidarität stoßen?

Da die Freiraumthematik sehr komplex ist und unter sich eine große Bandbreite anderer Themen, wie z.B. Kapitalismuskritik, Anti-Sexismus und die Ablehnung von Herrschaft beinhaltet, steht es außer Frage, dass das Festival auch einen offenen Raum für diese bietet.

Sexismus, Rassismus, sowie alle anderen Formen von Diskriminierung und die Verklärung hierarchischer Strukturen werden auf dem Festival selbstverständlich weder toleriert noch akzeptiert!!!

Lasst uns unsere Vorstellungen und Utopien vom freien wilden Leben teilen! Das Festival wächst durch eure Beteiligung. Ihr wollt eine Infoveranstaltung oder einen Workshop gestalten, eine Diskussionsrunde initiieren, eure Musik oder Kunst zeigen oder habt noch andere Ideen und Themenvorschläge für das Festival?

Meldet euch unter: intersquat-berlin@riseup.de

Bringt eure Zelte, eure Ideen und eure ungebremste kämpferische Leidenschaft mit!

Frei denken? Frei leben? Frei(T)räume für alle!

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http://tempelhof.blogsport.de/2010/07/07/intersquat-festival-in-berlin/feed/
Stadtteilversammlung Schillerkiez 1. Juli http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/29/stadtteilversammlung-schillerkiez-1-juli/ http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/29/stadtteilversammlung-schillerkiez-1-juli/#comments Tue, 29 Jun 2010 15:20:37 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/29/stadtteilversammlung-schillerkiez-1-juli/ Stadtteilversammlung 1. Juli 2010

Einladung zur Stadtteilversammlung im Schillerkiez am Donnerstag, den 1.Juli 2010
20 Uhr in der Kneipe „Lange Nacht“ Weisestraße 8

Entstanden aus der Empörung gegen die Task Force Okerstraße hat sich die Stadtteilversammlung für den Schillerkiez zu einer regelmäßig stattfindenden Veranstaltung entwickelt. So wurde über die Task Force Okerstraße, Mietentwicklung, Möglichkeiten des Widerstandes u.a. diskutiert. Bei der am 1. Juli stattfindenden Stadtteilversammlung möchten wir über die Kampagne Recht auf Stadt in Hamburg informieren und uns über Widerstandsmöglichkeiten gegen Mieterhöhungen, Vertreibung und Verdrängung austauschen.

Bis dahin ist auch die nächste Ausgabe der „Randnotizen“ erschienen und es gibt Infos zum geplanten Strassenfest in der Weisestrasse am 21. August, wo weitere Beteiligung erwünscht ist. Dazu gibt es alle 2 Wochen ein Treffen in der Lunte, das nächste am Montag, den 28. Juni um 20 Uhr.

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http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/29/stadtteilversammlung-schillerkiez-1-juli/feed/
Freispruch http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/26/freispruch/ http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/26/freispruch/#comments Sat, 26 Jun 2010 18:22:23 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/26/freispruch/ Letzte Woche wurden zwei Personen, die wegen angeblichen Landfriedensbruch am 20.06.2009 während des Squat-Tempelhof Aktionstages, festgenommen wurden, freigesprochen. Herzlichen Glückwunsch.
Sollte ihr auch von Repression betroffen sein, dann schreibt uns bitte.

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http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/26/freispruch/feed/
Create Utopia! http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/10/create-utopia/ http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/10/create-utopia/#comments Thu, 10 Jun 2010 16:38:51 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2010/06/10/create-utopia/ Für die Freiraumdemo am Samstag gibt es zwei Startpunkte!

1) 15.30h, Rigaer Str / Liebigstr
2) 16h, Maybachufer / Kottbusser Damm

Kommt zur Demo!

Am 12. Juni 2010 wollen wir, zusammen mit euch, für eine andere Organisation der Stadt, für mehr Selbstbestimmung, schlichtweg für eine andere Gesellschaft auf die Straße gehen. Dabei wollen wir nicht bei Forderungen nach bezahlbaren Mieten, einer sozialeren Stadtpolitik oder sonstiger staatlicher Maßnahmen stehen bleiben, sondern für unsere Vorstellungen eines schönen Lebens demonstrieren – Für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund von Ungleichheiten wie z.B.: Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Identität. Für einen Alltag, in dem Hierarchien und Konkurrenz nicht existieren, sondern Emanzipation und Solidarität gegenwärtig sind. Uns ist bewusst, dass das nicht von Heute auf Morgen geschehen kann, sondern ein Prozess ist, aber je öfter wir mit unseren Ideen in die Öffentlichkeit gehen, sei es durch Texte, Aktionen oder eben durch Demonstrationen, umso wahrscheinlicher wird eines schönen Tages die Einlösung dieser Utopie. Wann und wie die Überwindung der gegenwärtig herrschenden Verhältnisse stattfindet, wissen wir nicht, aber wir wünschen uns, dass sie zugunsten einer emanzipatorischen, solidarischen Gesellschaft überwunden werden. Das grauenvolle des Bestehenden wird in den nächsten Wochen wohl noch verstärkt im Alltag präsent sein, wenn am 11. Juni die Männerfußball Weltmeisterschaft beginnt – ein Ereignis, dass einem mal wieder alle Widerlichkeiten des deutsch-nationalistischen Mobs ins Bewusstsein katapultiert.

Was uns konkret dazu bewegt, zu dieser Demonstration aufzurufen, ist unser Unmut über die herrschenden Zustände mit denen wir uns tagtäglich konfrontiert sehen. Sei es, dass wir umziehen müssen, weil wir die Miete nicht mehr bezahlen können, die nervend Bullenpräsenz vor unserer Haustür oder einfach die schlechte Laune der gestressten Menschen in der UBahn – verständlich bei einer 40 Stunden Arbeitswoche. Die Liste ließe sich mühelos fortführen, aber die Zustände, die uns tagtäglich nerven sollen nicht zum Hauptinhalt werden, sondern die Perspektiven und Ideen, wie wir damit umgehen wollen.

Ein „Freiraum“ zählt für uns als eine Möglichkeit der Kritik an den gegenwärtigen Beschaffenheiten. Ein Ort für die praktische Umsetzung der Selbstorganisierung und auch einfach nur als Zufluchtsort, um den widerlichen Gegebenheiten zumindest zeitweise und größtenteils zu entgehen. Als Freiräume definieren wir Orte, die es ermöglichen, uns mit anderen zu Treffen, zu diskutieren, zu organisieren und die erstmal allen offen stehen, die einen emanzipatorischen Anspruch teilen. Räume, in denen die Menschen, die diese nutzen oder auch bewohnen den Anspruch haben frei von Sexismus, Rassismus, Antisemitismus oder anderen Formen der Unterdrückung zu Leben. Immer mit dem Bewusstsein, das diese Utopie des „Optimalzustandes“ aufgrund der Verhältnisse, die „außerhalb“ des Freiraumes herrschen, (noch) nicht erreicht werden kann. Bestehende Freiräume könnten somit als Keimzellen einer Utopie bezeichnet werden, auf die wir uns zubewegen wollen. Wichtig dabei ist, sich nicht die eigene schöne Welt aufzubauen, mit der Gefahr sich damit zufrieden zu geben, sondern mit den Ideen und Inhalten die hinter den Projekten stehen nach außen zu treten und die eigene Rolle im gesellschaftlichen Ganzen nicht zu verkennen.

Aktuelle Beispiele für Konflikte um Freiräume sind die Bemühungen gegen die Räumung des Hausprojektes Liebig 14 in Berlin-Friedrichshain, sowie die Verdrängung des Wagenplatzes „Schwarzer Kanal“ vom Spreeufer. Zum einen versucht der Staat als Garant der bürgerlich kapitalistischen Gesellschaft, notwendigerweise diese zu Erhalten und hat, da das unseren Vorstellungen widerspricht, natürlich ein Interesse an einer Räumung und würde diese auch tatkräftig unterstützen. Andererseits sind diese Projekte auch ein Exempel dafür, dass dem Bedürfnis nach Wohnraum das Recht auf Eigentum untergeordnet wird. Als bedrohend sind auch die rasant steigenden Kosten für Wohnraum – ebenfalls eine Folge der kapitalistischen Organisation unserer Gesellschaft. Solange Wohnraum, Lebensgrundlagen und wir selbst auf dem Arbeitsmarkt eine Ware sind, werden sich gesellschaftliche Ungleichheiten, also auch Verdrängungsprozesse nicht verhindern lassen. Innerhalb des Kapitalismus gibt es keine Gerechtigkeit und keine Freiheit die über die gesetzten Grenzen hinaus geht – und selbst die muss erkauft werden. Der Versuch darüber hinweg zu gehen, sei es durch die Schaffung unkommerzieller Strukturen oder durch Selbstorganisierung wird dadurch negiert, dass diese Versuche zerschlagen oder angepasst werden.

Es widerstrebt uns, Forderungen an die herrschende Politik zu stellen, schon allein dadurch, weil wir die Bestimmung darüber, wie wir leben nicht abgeben wollen und nicht akzeptieren, das andere Menschen über uns Entscheidungen treffen. Wir verlangen auch keinen besseren Kapitalismus mit Mietspiegel und sozialem Wohnungsbau, sondern wollen ein ganz anderes ganzes! Um das Leben bis dahin einigermaßen erträglich zu gestalten wollen wir gemeinsam mit euch für den Erhalt und das Schaffen neuer Freiräume demonstrieren und dabei noch einmal deutlich machen: Eine Räumung der Liebig 14 werden wir nie akzeptieren – Wir bleiben Alle Staatsgefährdend!

Brücke am Kottbusser Damm Ecke Maybachufer // zwischen U8 Kotti und U8 Schönleinstrasse

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Auf dem rechten Auge blind! http://tempelhof.blogsport.de/2010/05/27/job-verfehlt/ http://tempelhof.blogsport.de/2010/05/27/job-verfehlt/#comments Thu, 27 May 2010 15:21:15 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2010/05/27/job-verfehlt/ Das Tempelhofer Feld ist attraktiv, auch für Neonazis. So kam es am Pfingstsonntag zu folgenden Ereignissen: Eine Gruppe Neonazis grillte auf dem Feld. Ein Nazis stellte unverhohlen sein T-Shirt zur Schau. Auf diesem war ein Abbild von Adolf Hitler und der Spruch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ zu lesen. Einige Jugendliche riefen daraufhin die Polizei, da die Verherrlichung des NS-Regimes laut Paragraf 130 Absatz 4 StGB und das Verwenden verfassungsfeindlicher Organisationen laut Paragraf 86a unter Strafe gestellt ist. Na gut, dies ist nichts neues. Die eintreffende Polizei bat den Neonazis daraufhin, das T-Shirt umzudrehen. Einen Straftatbestand sah sie nicht gegeben. Normalerweise, müsste die Polizei automatisch eine Anzeige aufnehmen, jedoch fragte sie eher die Jugendlichen, was denn deren Problem mit dem T-Shirt sei. Genauso gut hätten sich die Jugendlichen ja auch wegsetzen können. Noch im Beistehen der Polizei pöbelte einer der Neonazis die Gruppe an und rief Sätze wie „Eure Eltern hätte man vergasen sollen.“ Immer noch kein Straftatbestand?? Nun wurde es hektisch: Die Polizei verschwand und die Neonazis fingen an, auf die Jugendlichen einzuschlagen. Daraufhin mussten private Securities die Personen festhalten und die Polizei rufen. Diese erschien dann erneut und nahm drei Anzeigen wegen Körperverletzung auf.

Presse
Neonazis griffen Jugendliche im Tempelhofer Park an (Tagesspiegel 25.5.2010)
Polizei liess Nazi mit Hitler-Shirt laufen (Tagesspiegel 27.5.2010)
Im Polizeiapparat gibt es erheblichen Nachholbedarf (Junge Welt 26.5.2010)

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Auswertung vom 8. Mai 2010 http://tempelhof.blogsport.de/2010/05/25/auswertung-vom-8-mai-2010/ http://tempelhof.blogsport.de/2010/05/25/auswertung-vom-8-mai-2010/#comments Tue, 25 May 2010 20:40:48 +0000 Administrator Allgemein http://tempelhof.blogsport.de/2010/05/25/auswertung-vom-8-mai-2010/ Reclaim Tempelhof Vorbereitung
Viele Menschen wussten über den 8. Mai und die Eröffnung des Tempelhofer Feldes Bescheid. Es gab auch viel Unterstützung von anderen Berliner Gruppen und Initiativen. Des Weiteren hatten wir auch das Gefühl, dass die Mobilisierung gut geklappt hat, auch wenn wir uns mehr teilnehmende Menschen erhofft hatten. Es waren weitaus weniger Menschen als am 20.6.2009 unterwegs und auch das Medienecho war dieses Jahr geringer (was vielleicht daran lag, dass viele Menschen sich mit Öffnungszeiten zufrieden geben und behaupten es handelt sich bei Tempelhof „nur um einen Park“), jedoch gab es im Vorfeld auch einige gelungene Aktionen wie zum Beispiel der Brief von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Auch die Vernetzung im Rahmen des „Stadt für Alle“-Bündnis kann als gut beurteilt und wird definitiv ausgebaut werden. Auf diesem Wege wünschen wir den Spreepirat_innen viel Glück für ihren Aktionstag am 5. Juni. Auch die Anti-Liegenschaftsfond-AG der WBA-Kampagne werden wir weiter unterstützen und wir freuen uns auf deren Aktionstag im September.

Reclaim Tempelhof Infostand
Wir wollten mit einem Infostand auf dem Feld präsent sein. Der Veranstalter „Grün Berlin Park und Garten GmbH“, vertreten durch ihren Geschäftsführer Dipl.-Ing Christoph Schmidt wies uns jedoch darauf hin, dass er es nicht eskalieren lassen will. Prompt erteilte er dem Stand und einer Person Hausverbot. Dies wurde nicht schriftlich ausgestellt und war im Gegensatz zu den vielen anderen Hausverboten zeitlich auf das Wochenende begrenzt. Besucher_innen des Festes wurden auf diese Willkür angesprochen, viele erwiderten, dass sie das in Deutschland nicht mehr verwundere. Sympathisant_innen von Reclaim Tempelhof breiteten daraufhin eine Decke in unmittelbarer Nähe aus, um auch weiterhin ansprechbar zu sein. Wenige Minuten vergingen, als der Wisag-Wachschutz auch diese Menschen aufforderte, den Ort zu verlassen und außerhalb der Markierung M19/20 (das war die Stelle für den Infopunkt) zu sitzen, später wurden hierbei polizeiliche Platzverweise ausgestellt. Somit durfte mensch sich nicht wie vom Senat propagiert, auf der Picknickfläche niederlassen. Weiterhin wurden Leute kontrolliert und weggeschickt, die mit Reclaim Tempelhof nichts zu tun hatten, sie saßen einfach nur zu nah. Der Reclaim Tempelhof Infostand wurde anschließend außerhalb des Tempelhofer Feldes in der Herrfurthstraße Ecke Oderstraße aufgebaut. Als wir versuchten, eine Eilversammlung anzumelden, wurden die Personalausweise von uns und von interessierten Menschen eingesammelt und alle erhielten einen Platzverweis (die meisten Platzverweise waren bis Sonntag (9. Mai) 23:50 Uhr ausgestellt). Ab ca. 14 Uhr war der Reclaim Tempelhof Infostand an der Herrfurthstraße Ecke Lichtenraderstraße zu finden. Hier blieb dieser bis nachts 22 Uhr, um sich dann den Spontandemonstration anzuschließen.

Mitmachspiele und D.I.Y.-Prinzip
Im Vorfeld wurde dazu aufgerufen, an verschiedenen Ideenaustauschen teilzunehmen und somit ein D.I.Y.-Prinzip anzuwenden. Das erste Spiel bestand aus dem Errichten einer Konstruktion, um es sich dauerhaft auf dem Tempelhofer Feld gemütlich zu machen. Diese Aktion wurde nicht rezipiert, was unter anderem an den privaten Securities und deren Kontrollen lag. „Auffällige“ Personen und Taschen wurden an den Eingängen kontrolliert. Auch falls das Hereinbringen von Material geklappt hätte, wären diese Personen sofort des Feldes verwiesen worden. Aus diesem Grund habt ihr die Möglichkeit, alle Aktionen am 5. Juni 2010 beim Aktionstag von „Mediaspree entern“ nachzuholen! Der Goldene Bauwagen ist also immer noch zu holen. Der Goldene Bolzenschneider ist zwar verliehen, jedoch steht der Zaun noch immer. Auch dieser Wettbewerb wurde am 8. Mai wenig beachtet, wobei es zwei/drei Aktionen gab, die den Goldenen Bolzi echt verdient haben (Zaunüberwindung Straße 645/Toraushebelung Columbiadamm). Der Goldene Reclaim Tempelhof Wecker ist ja ein Wanderpokal. Am 8. Mai riefen Menschen am Infotelefon noch nachts um 00:00 Uhr an und sagten, dass sie noch auf dem Feld seien. Per Infotelefon wurden diese Menschen vom Feld runter navigiert. Die zur Zeit längste Gruppe war bis nachts um 01:00 Uhr auf dem Feld. Herzlichen Glückwunsch. Achtet hier auf Ankündigungen, solche Aktionen werden definitiv wiederholt. Das D.I.Y.-Prinzip wurde bis auf wenige Ausnahmen nicht angenommen, jedoch gab es Gruppen, die tatsächlich Theater, Guerilla-Gardening o.ä. umsetzten. Dies konnte nur heimlich und ohne Ankündigung unsererseits funktionieren, da diese Personen bei Entdecken sofort des Feldes verwiesen worden wären. Es gab auch viele Menschen, die uns geholfen haben, die Flyer mit den kritischen Meinungen zu verteilen. So einfach wie diese Aufgabe auch klingt, sie war enorm schwer. Securities, Zivis und Polizei erteilten sofort Hausverbote und Platzverweise an Leute, die sich kritisch äußerten. Soviel versteht Herr Wowereit unter:“Eine Demokratie muss auch kritische Meinungen aushalten können.“ Danke an alle Menschen, die das D.I.Y.-Prinzip umsetzten. Allen anderen würden wir wünschen, von ihrer Konsumhaltung wegzukommen. Wartet nicht auf organisierte Events oder Aktionen, sondern werdet selbst aktiv. Manche Leute denken uns kritisieren zu können und haben selbst nichts an diesem Tag auf dem Feld umsetzen können, sondern warteten gespannt auf organisierte Angebote. Für konstruktive Kritik sind wir gerne offen.

Alternatives Veranstaltungsprogramm
Wir hatten im Vorfeld ein vielfältiges alternatives Programm auf die Beine gestellt. Schon die ersten Aktionen waren ernüchternd. Der „Volkslauf“ war allgemein schlecht besucht. Dass er von so wenigen kritisch begleitet wurde, verstehen wir als Kritik unserer Auseinandersetzung mit dem Begriff „Volk“. Kritiker_innen werfen uns Blindheit vor, da es ja auch in der linken Szene „Volxküchen“ gibt, jedoch haben sie anscheinend nicht gemerkt, dass dort sich eben aus propagandistisch vorbelasteter Sicht eine neue Sprache entwickelte (siehe die neue Rechtschreibung bzw. Bezeichnung VoKü). Dieses Thema sollte dennoch auch in der linken Szene breiter diskutiert werden. Warum lehnen sich so wenig Menschen gegen dieses Konstrukt auf? Wer gehört den zum „Volk“? Und was bezwecken die Medien, wenn sie von „Volkszahnbürste, Volkshose und Volkskrankheit“ sprechen?

Auch der 65. Jahrestag zur Kapitulation Nazideutschlands mit Kranzniederlegung und Aufstellen eines Ausstellungspavillon war mit Schikanen verbunden. Der Senat verbot dem VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) und dem
Mieterrat Chamissoplatz dies im Foyer des Hauptgebäudes zu unternehmen. Wir kritisieren die Datumswahl der „Eröffnungs-“feier und vertreten die These, dass der Senat einer weiteren Geschichtsglättung dadurch Vorschub leistet. Da helfen auch nicht die wenigen Worte von Wowereit bei der „Eröffnungs-“rede. Die Störung der Rede von der Gentrifizierungssenatorin Junge-Reyer und dem Bürgermeister W. hat gut und medienwirksam geklappt. Wowi sprach doch tatsächlich davon, dass eine Demokratie kritische Stimmen aushalten muss. Anscheinend hat er unsere Kritik nicht ertragen, sonst hätte er bzw. der Veranstalter uns nicht des Platzes verweisen lassen. Viele Anwesende waren sauer auf uns, jedoch gab es auch Beifallsbekundungen. Spätestens im Nachhinein musste auch Junge-Reyer vor der Presse erneut zugeben, dass wir Recht haben, wenn wir sagen, das die IGA 2017 16 Euro Eintritt kosten wird. Wir mussten die Gedenkdemo zum 65. Jahrestag der Kapitulation Nazideutschlands um 15:00 Uhr leider ausfallen lassen, da uns die organisatorischen Kräfte sowie Sympatisant_innen auf dem Feld fehlten. Zwischen 12:00 und 15:00 Uhr wurden so viele Hausverbote und Platzverweise ausgesprochen, dass es schwierig gewesen wäre, die Demo durchzuführen. Viele Menschen wollten den Opfern des Naziterrors auf dieser Demonstration gedenken und auch ein amerikanischer Radiosender war überrascht über das Verhalten vom Senat. Um 14:00 Uhr startete die Steigende-Mieten-Stoppen und AVANTI Parade von Herrmannplatz zum Tempelhofer Feld. Ausgerüstet mit Pappbolzis und guter Laune kam die Parade gegen 17:00 Uhr in der Oderstraße an. Sofort wurden sämtliche Eingänge auf der Neuköllner Seite geschlossen. Wir begrüßen ausdrücklich Zaunüberwindungsaktionen wie beispielsweise in der Straße 645 oder auf dem Columbiadamm. Hier wurde deutlich: Das Templehofer Feld ist NICHT öffentlich, sondern ein teilprivatisiertes Grundstück, betrieben durch die Grün Berlin GmbH, die ein Hausrecht besitzt und dieses auch willkürlich durchsetzt. Die Parkregeln der öffentlichen Nutzung wurden komplett außer Kraft gesetzt und der Willkür der Grün Berlin GmbH überlassen. Von dieser Schließung waren ALLE Menschen betroffen. Viele Anwohnende erkannten hier die Willkür des Senats und äußerten ihren Unmut. Besonders diese Situation machte deutlich, was im Zuge von Privatisierung öffentlichen Raums geschieht: Das Hausrecht steht über den Grundrechten. Meinungs- und Versammlungsfreiheit wurden komplett ausgehebelt. Wir werden jedoch nicht aufhören, uns auf dem Tempelhofer Feld zu versammeln und zu diskutieren. Es werden weiterhin gemeinsame Picknicks, Demonstrationen und Diskussionen auf dem Tempelhofer Feld stattfinden. Parkregeln hin oder her! Die Reclaim Tempelhof Demonstration um 17 Uhr wurde dementsprechend nach hinten verlegt, damit auch die Paradeteilnehmer_innen daran beteiligt sein konnten. Mit fast 90 Minuten Verspätung setzte sich der Demonstrationszug unter dem Motto: „Mieten stoppen! Privatisierung verhindern! Gemeinsam handeln!“ mit anfänglich 30 Menschen in Bewegung. Schnell wuchs die Teilnehmer_innenzahl auf 800 an. Viele Menschen vom „Eröffnungs-“fest schlossen sich der Demonstration an. Während dieser Demonstration kam es zu keinen Festnahmen. Von der Vollversammlung um 19:00 Uhr wurde prompt beschlossen, die Hauptbühne zu besetzen, wo daraufhin in Konzert stattfand. Die Stimmung zu dieser Zeit war sehr positiv. Wir hätten uns jedoch mehr über die abendlichen Szenarien unterhalten sollen. Macht es Sinn, dass wir alle auf einem Haufen stehen und dadurch angreifbar sind? Wie gehen wir mit den schlagenden Securities um? Wollen wir uns abends verstecken, wegrennen (was übrigens kein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte darstellt) oder eine Sitzblockade machen? Zu dieser Diskussion ist es leider nur oberflächlich gekommen.

So konnte die anschließende Sitzblockade von der Berliner Polizei schnell beseitigt werden. Hier wurden auch ein Presseteam und Unbeteiligte Zeug_innen von übertriebener Polizeigewalt. Bei dieser Aktion wurden 2 Festnahmen vollzogen. Da die Diskussion fehlte, war die nächtliche Schließung relativ einfach durchzusetzen. Wir hatten keine Antwort auf das Verhalten der Polizei parat. Es gab verschiedene Szenarien, auf die wir uns vorbereit hatten. Jedoch rechneten wir nicht mit solch einem repressiven Verhalten. Wir waren schlichtweg überrascht. Dennoch schafften es Menschen bis nachts um 1 Uhr auf dem Feld zu verweilen. Nachdem alle (offensichtlichen) Menschen vom Feld getrieben wurde, formierten sich mehrere Spontandemonstrationen im Schillerkiez. Hierbei kam es zu Verletzten auf beiden Seiten: Polizeibeamte stolperten über Bordsteinkanten oder über ihre eigenen Füße, Demonstrationsteilnehmer_innen wurden zu Boden geworfen oder von hinten in den Rücken geschlagen. Auch hier kam es leider zu Festnahmen.

Fazit
Durch die massive Polizeipräsenz und von uns in diesem Maße nicht erwartete Repression hat vieles an diesem Tag nicht geklappt – einiges jedoch schon. Es konnte deutlich gemacht werden, dass das Tempelhofer Feld kein öffentliches Gelände, sondern ein teilprivatisiertes Grundstück ist, wo Hau(s)recht ausgeübt wird. Von einer „öffentlichen Eröffnung“ kann DEFINITIV nicht die Rede sein. Viele Menschen waren verärgert über die zeitweise Schließung des Feldes und erkannten die Absichten des Senats. Wir hatten erneut die Gelegenheit mit vielen Menschen zu reden und zu diskutieren, meist war es eine lebhafte Diskussion über Nachnutzung, Zäune und Öffnungszeiten. Viele Menschen erkannten, dass die Gefahr von Eintrittsgelder mehr als nur einen bezahlten Park nach sich ziehen würde. Luxusbebauungen, soziale Verdrängung und Mieterhöhungen sind vom Senat politisch gewollt und immer mehr Menschen fangen an, dagegen etwas zu unternehmen. Der Protest rund um das Tempelhofer Feld wurde von vielen Medien wahrgenommen. Bis auf die senatstreue RBB-Redaktion, stellten alle Zeitungen kritische Nachfragen (selbst die Springerpresse titelte: „Bleibt der Eintritt wirklich frei?“). Insgesamt gab es 7 Festnahmen. Falls ihr Angaben dazu machen könnt, bitte kontaktiert uns und vereinbart einen Termin, damit wir die Betroffenen unterstützen können. Schickt keine Details per Mail, da die Repressionsorgane mitlesen könnten! Vielen Dank allen Unterstützer_innen und Sympathisant_innen!!!!

Ausblick
Es wird mit Picknicks, Versammlungen, Demonstrationen und selbstbestimmten Zaunabtragungen weitere Proteste rund um das Tempelhofer Feld geben. Am 20.6.2010 wird es voraussichtlich eine Kundgebung im Neuköllner Kiez geben. Auch das rassistische und diskriminierende Projekt „Task Force Okerstraße“ wird von uns weiter theoretisch und praktisch angegriffen. Wir werden unsere Augen nicht verschließen, wenn auf offener Straße Roma-Familien verhaftet und abgeschoben werden. Als Teil des „Stadt für Alle“- Bündnisses unterstützen wir den Aktionstag „Mediaspree entern“ am 05. Juni 2010 und den Aktionstag gegen den Liegenschaftsfond im September. Des Weiteren unterstützen wir sämtliche Anti-Gentrifizierung-Gruppen. Die größte Angst des Berliner Senats ist, dass wir uns vernetzen!

Gentrifizierung geht uns alle an! Mieterhöhungen und soziale Verdrängung sind keine unangreifbaren Mechanismen. Vernetzt euch! Werdet aktiv! Freiheit entsteht als kämpfende Bewegung!!!
Achtet auf weitere Ankündigungen!!!!

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